Wasserfreunde auf internationalem Wettkampf
zuletzt aktualisiert am 26.02.2019
Am Freitag um 14:00 Uhr ging es für uns los nach Hannover. Dort fand der erste Wettkampfabschnitt am Nachmittag statt. Die Stadionbadschwimmhalle war beeindruckend: Sie hat eine Muschelform, zweistöckige Tribünen und es hingen die Fahnen der elf teilnehmenden Bundesländer sowie die der drei ausländischen Vereine. Um das Becken herum gab es Absperrungen, vor dem Start sammelten sich die Aktiven in einem Vorstarbereich und wurden einen Lauf vor ihrem Start eingelassen. Zu Beginn wurden alle mit Musik (Fanafaren) begrüßt, während der längeren Strecken gab es ebenfalls Musik zur Untermalung und die Stimmung war super, die Anfeuerungsrufe aller waren wirklich laut.

Da die Jugendherberge nicht ganz so flexibel war, mussten die Mädchen nach den 200m Lagen zur Jugendherberge aufbrechen, um entspannt am Abendessen teilzunehmen. Die Jungen folgten mit etwas Verspätung und die Kampfrichter kamen um 20:20 Uhr ebenfalls an, da der Wettkampf um 20 Uhr endete. Nach dem Essen wurden schnell die Zimmer bezogen und es herrschte um 21 Uhr für die Aktiven Nachtruhe (die Eltern saßen noch ein Stündchen zusammen und konnten entspannt plaudern). Der Wecker klingelte um 05:45 Uhr, 06:00 Uhr Frühstück, 06:45 Uhr Fußmarsch zum Bad, 07:00 Uhr Einschwimmen, das Becken glich von der Tribüne aus einer Ameisenansammlung. Nachdem das Einschwimmen fast unbeschadet überstanden worden war, begann der Wettkampf (s.u.).

Die Streckenverteilung war für uns günstig, so dass wir uns im Vorfeld schon entschieden, am Samstagnachmittag nicht zu schwimmen, sondern eine teambildende Maßnahme zu machen. Sehr erfreulich war, dass Mara trotz des gebrochenen Arms teilgenommen hat und Mirko sogar gekampfrichtert hat. Wir spazierten am Maschsee entlang zum Niedersächsischen Landesmuseum, auf dem Weg dorthin gab es auch einen Eisstand. Emilia versuchte für die Gruppe noch einen Mengenrabatt heraus zu handeln, jedoch schien die Verkäuferin damit nicht gerechnet zu haben und war verblüfft und leider nicht flexibel ... Im Museum erwarteten uns Aquarien und Terrarien, es gab eine Ausstellung zur Tiefsee und viele Fische und Meerestiere zu bestaunen. In der oberen Etage gab es Infos zur Entstehung der Menschheit und auch über China. Obwohl einige erst dachten, dass es ein &ldqup;verstaubter„ Nachmittag wird, waren sich im Nachhinein alle einig, dass der Museumsbesuch toll war und alle noch gerne länger geblieben wären, jedoch mussten wir nach zwei Stunden den Rückweg bei herrlichem Sonnenschein antreten. Der Weg führte uns durch den Maschpark (mit Zwischenstop an einem Spielplatz), am Maschsee entlang zurück zur Jugendherberge, wo bereits das Abendessen auf uns wartete.

Auch am Samstagabend herrschte um 20:30 Uhr für die Aktiven Nachtruhe, denn am Sonntag Morgen begann alles von vorne ... und täglich grüßt das Murmeltier und der frühe Vogel fängt den Wurm .... Der Tagesablauf glich dem des Samstags ...

Alle waren sich einig, es war ein tolles aber anstrengendes Wochenende!

Die lezten trafen gegen 21 Uhr zu Hause ein.

Ein großer Dank an unsere Kampfrichter: Stefan, Yvonne, Mirko, Thorsten und Melli und die Fahrer: Thorsten, Stefan, Andreas, Henrike, Sabine und Nicole.


Offizieller Zeitungsartikel:


Am vergangenen Freitagmittag reiste die WK 2 nach Hannover, um dort an einem internationalen Wettkampf teilzunehmen. Es waren fast 100 Vereine, darunter welche aus England, Rußland und Weißrußland am Start. Deutsche Teilnehmer kamen aus elf Bundesländern, darunter die Elite aus Hambug und Berlin. Es war ein Mammutprogramm mit über 5.000 Starts!

Der Wettkampf fand im Stadionbad in Hannover statt, ein traditionelles Bad, errichtet zu den Olympischen Spielen 1972, in Form einer Muschel, mit zweigeschössiger Tribüne. Die Atmosphäre war sehr beeindruckend und unsere Aktiven schlugen sich bravourös.

Das Niveau glich denen der Norddeutschen Meisterschaften und somit stand im Vorfeld schon fest, dass eine Platzierung unter den besten 20 ein Erfolg ist.

Sensationell war der Sieg von Lara Preßler Jg. 2009 über 200m Rücken in 3:21,54. Zudem errang sie Bronze über 100m Rücken in 1:36,39, den fünften Platz schaffte Lara über die halbe Distanz in 0:49,03.

Auch Marvin Priebe Jg. 2009 errang Bronze über 50m Rücken in 0:46,23. Hinzu kommen drei vierte Plätze über 100m und 200m Rücken sowie 200m Lagen.

May Wode Jg. 2009 schwamm über 200m Lagen zur neuen Bestziet in 3:36,47 und auf Platz 5, ebenso über 200m Rücken. Achte wurde May über 50m Freistil in 39,25 Sekunden.

Ragna Kühn Jg. 2008 schwamm über 50m Schmetterling (0:47,68 / 18. Platz) und 50m Rücken (0:49,03 /22. Platz) sieben Sekunden schneller als ihre bisherigen Bestzeiten. Über 50m Brust errang sie Platz 15 und über 200m Platz 14.

Emilia Bührmann Jg. 2008 zeigte bei ihrem letzten Start über 200m Brust ein couragiertes Rennen, schwamm bei der 50m und 100m Zwischenzeit schon zur Bestzeit und schwamm den 3.+4. 50-er mit gleichbleibend hoher Geschwindigkeit weiter zur neuen Bestzeit in 3:35,12 und auf Platz 14.

Jette Hädicke Jg. 2007 zeigte auf ihrer Hauptlage ihr Können: Über Rücken schwamm sie zu neuen Bestzeiten und hielt gut mit der starken Konkurrenz mit: 50m 0:38,95 (9. Platz), 100m 1:24,41 (12. Platz), 200m 2:58,19 (12. Platz und erstmals unter der 3 Minuten Grenze!).

Mira Hampe Jg. 2006 belegte den 12. Platz über 100m Brust in 1:31,99 und über die halbe Distanz in 0:42,73 Platz 13.

Elisabeth Keese Jg. 2005 schwamm zu neuen Bestzeiten über 200m Lagen (3:12,11; Platz 20), Rücken und Freistil Sprint.

Timo Krohn Jg. 2008 schwamm über 200m Lagen fast 9 Sekunden unter seiner bisherigen Besteit in 3:27,00 auf Platz 17, Siebter wurde Timo über 50m und 200m Brust. Platz zehn gab es für ihn über 100m Brust und 50m Rücken.

Egon Gnatowsky Jg. 2008 belegte über 400m Freistil Rang vier, Achter wurde er über 200m Rücken und Zehnter über 50m Freistil in 0:35,21.

Niklas Gries Jg. 2007 errang zwei fünfte Plätze über 200m Lagen und Rücken (2:57,06), sowie Platz 8 über 100m Rücken (1:24,00) und Rang Acht über 100m Schmetterling.



So sieht erfolgreiches Teambuilding aus: Alle ausgelassen fröhlich


Einmal freundlich für die Kamera...


Mmmh.... ein Eis geht immer. Vor allem bei so strahelnd schönem Sonnenschein!